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Die Basis für unsere Streetwork ist in der Nähe des Bahnhofs, das Haus hat zwei Flügel: das Tagesquartier Casa Luisa und das Nachtquartier Casa Robert.
Alles begann damit, dass uns Moise, unser langjähriger Wegbegleiter, mit den Sorgen der obdachlosen Menschen am Bukarester Bahnhof verband. Es gibt für sie Anlaufstellen für Erste Hilfe finden, aber dorthin schaffen sie es nicht – oder sie haben Hausverbot.
Die Streetwork in Bukarest hat Fabian Robu begonnen. Jeden Tag geht er mit ELIJAH Mitarbeitern zum Bahnhof und Umgebung. Sie werden oft mit Fragen und Bitten, mit Hunger, auch mit offenen Herzen erwartet. Die ausgestoßenen Menschen haben Sehnsucht nach Wärme, Ruhe, Gemeinschaft. Die Freundschaft stärkt sie. Fabian hört zu, beruhigt, vermittelt, verbindet Wunden, bringt sie zum Arzt oder ins Spital. Manchen hat er eine einfache Unterkunft vermittelt.
CASA LUISA
In der Casa Luisa finden die Menschen von der Straße tagsüber Zuflucht. Es gibt Tee und Brote. Sie können duschen und sich in den kalten Wintertagen aufwärmen. In der Kapelle versammeln sie sich zum Gebet. Auch das Singen wärmt, viele Bitten und Sorgen werden zum Himmel geschickt, es gibt auch Freude und Dank. Mit diesen Kräften schaffen es vielleicht doch einige, von der Straße wegzukommen.
CASA ROBERT
In der Casa Robert haben wir seit 2024 ein Nachtquartier eingerichtet. Die Renovierungsarbeiten haben begonnen. Jeder kann mithelfen beim Reinigen, Ausmalen, Betten montieren. Der Haushalt wird gemeinsam gemeistert: Kochen, waschen, putzen, auch der Garten wird im Frühjahr mit Gemüse bestellt. Es ist eine bunte Gemeinschaft entstanden.
MOISE: MEIN FREUND
Moise erzählt in diesem besonderen Graphic Novel seine bewegende Geschichte als ehemaliges Straßenkind in Bukarest – begleitet von farbenfrohen Zeichnungen. Ruth Zenkert, P. Georg Sporschill SJ und Nora Schoeller haben ihn 2024 dabei unterstützt, seine Geschichten zu den Bildern auf deutsch übersetzt und das Buch gestaltet.
Im Buchhandel erhältlich oder direkt beim Verlag für moderne Kunst.

